Deutsche Waffen wieder im Fokus

Wir haben in den letzten Jahren immer wieder über den Einfluss und die Rolle der deutschen Regierung und deutscher Firmen in Burma berichtet und unsere Kritik geäußert.

Wie tief unbefriedigend die Zusammenarbeit der Bundesregierung und vor allem auch der Waffenfirma Fritz Werner seit vielen Jahrzehnten ist, zeigt der nun erneut veröffentlichte Artikel im Irrawaddy Magazin.

Bezeichnend ist wohl der letzte Satz des Textes: „Für die Menschen in Burma, ist die Zusammenarbeit von Fritz Werner mit dem burmesischen Regime extrem entmutigend. Es ist Zeit, daß Deutschland beginnt, auf die Forderungen der Menschen in Burma nach Demokratie zu hören und eine echte, zwischenmenschliche Myitta Freundschaft zu beginnen, die für immer hält.“

Bislang hört die Bundesregierung nicht auf die Bevölkerung in Burma und folgt ihren eigenen Vorstellungen von Burma und ihren Ideen, wie es in diesem Land auszusehen habe. Das geht oft an den allgemeinen Menschen vorbei, wie auch der z.T. sehr peinliche Auftritt Joachim Gaucks neulich gezeigt hat. Er ging sogar so weit, Burma mit der ehemaligen DDR zu vergleichen, was fernab jeglicher Realität ist. Oder er hat extrem schlecht informierte Berater_innen.

http://www.irrawaddy.org/burma/from-the-irrawaddy-archive-burma/military-ties-bind.html

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Über Burma Aktion

Die BURMA AKTION ist ein 2007 gegründeter unabhängiger gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Menschen in Burma humanitär zu helfen und sie bei ihrem Kampf für Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung zu unterstützen.
Wir sitzen im Herzen des Ruhrgebiets und arbeiten in einem Netzwerk mit den Burma Gruppen in Deutschland und in der ganzen Welt eng zusammen.

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