Nach den Wahlen: Junta erklärt sich zum Sieger und bekämpft Karen-Rebellen

Wie der Irrawaddy berichtete, lieferten sich in der Grenzstadt Myawaddy nahe Thailand Einheiten der burmesischen Armee und Soldaten einer Splittergruppe der DKBA drei Tage lang schwere Gefechte. Die Kämpfe begannen am Wahlabend, als Rebellen in der Stadt öffentliche Gebäude besetzten, um gegen die undemokratischen Wahlen zu protestieren.

An die 20.000 Menschen flohen daraufhin über die Grenze nach Thailand, v.a. die Stadt Mae Sot wurde zwischenzeitlich von einem Flüchtlingsstrom überschwemmt. Bei den Kämpfen wurden 30 Menschen getötet, darunter mindestens drei Zivilisten. Etliche wurden verletzt, als auch Raketen und Granaten in Thailand einschlugen.

Mittlerweile hat sich die Regierungspartei USDP mit 80 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger erklärt. Einige Oppositionsparteien wollen das Wahlergebnis nicht anerkennen, weil es zu massiven Fälschungen und Einflußnahmen gekommen war. Auch US-Präsident Barack Obama erklärte bei seinem Indien Besuch am Sonntag, die Wahlen in Burma seien “alles andere als frei und fair” verlaufen.

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Über Burma Aktion

Die BURMA AKTION ist ein 2007 gegründeter unabhängiger gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Menschen in Burma humanitär zu helfen und sie bei ihrem Kampf für Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung zu unterstützen. Wir sitzen im Herzen des Ruhrgebiets und arbeiten in einem Netzwerk mit den Burma Gruppen in Deutschland und in der ganzen Welt eng zusammen.
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